Wie viel Mensch verträgt der Fußball?Dienstag, 17. November 2009 von Julian
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von Julian Moering
“Die Tragödie Robert Enke gibt Anlass, über bestimmte Dinge nachzudenken, die in dem Geschäft üblich sind und hingenommen werden” sagte Hannovers Manager Jörg Schmadtke. DFB-Boss Theo Zwanziger kündigte an, Konsequenzen aus der Tragödie zu ziehen und forderte “mehr Bekenntnis zum Menschen”. Vielerorts wird in der Fußballwelt über die möglichen Auswirkungen des Selbstmords von Nationaltorwart Robert Enke diskutiert. Der Tenor ist stets der gleiche: Der Fußballprofi soll als ganzheitliches Wesen mit all seinen Schwächen und Ängsten wahrgenommen und akzeptiert werden – nicht bloß als millionenschwere Leistungsmaschine. Die Ernsthaftigkeit ihrer Gedanken möchte niemand Schmadtke, Zwanziger und Co. absprechen, ob es tatsächlich zu einem Umdenken im Profi-Fußball kommt, mag jedoch stark bezweifelt werden. weiterlesen »

